Kinderfahrradanhänger

Auf grosse Tour mit den Kleinen mit einem KinderfahrradanhängerRadfahren macht Ihnen Spaß? Dann würden Sie sicherlich gerne auch Ihre Kinder oder Ihr Baby hin und wieder auf eine Tour mitnehmen. Auch im Alltag kann das Fahrrad komplett das Auto ersetzen. Nehmen Sie Ihr Kind einfach mit zum Einkaufen. Mit einem Kinderfahrradanhänger ist das überhaupt kein Problem und höchstwahrscheinlich werden Sie in Ihrer Stadt mit diesem Gespann sogar schneller vorankommen als mit einem Auto.

 

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Allerdings denken viele, dass ein Kinderfahrradanhänger für das Kind viel zu unsicher ist. Dies ist jedoch so nicht richtig. Denn im Vergleich zu Fahrrad-Kindersitzen ist der Kindertransport in einem Kinderfahrradanhänger wirklich sicher. Dies bestätigt der TÜV, der beide Varianten für den Kindertransport geprüft hat. Diese Crashtests zeigen, dass Baby und Kinder im Fahrradanhänger besser aufgehoben sind, als im Kindersitz am Elternfahrrad.

Sollte es zu einem Zusammenstoß kommen, dann wird das Kind häufig aus dem Fahrrad-Kindersitz geschleudert. Der Kinderfahrradanhänger hingegen hält das Kind im Innenraum. Der Rahmen sorgt dafür, dass der Anhänger nicht zusammengedrückt wird, sondern beim Zusammenstoß weggedrückt wird. Das vermindert die Verletzungsgefahr im Vergleich zum Kindersitz für Fahrräder.

Praktisch und beliebt

Kinderfahrradanhänger sind eine wirklich praktische Lösung. Bei den meisten Modellen finden leicht zwei kleine Mitfahrer Platz. Außerdem ist auch für genügend Stauraum für Taschen und Einkäufe gesorgt. Zusätzlich sind die Kinder oder das Baby auch hervorragend gegen schlechtes Wetter und auch Sonnenstrahlung geschützt. Das sind nur einige der Gründe, weshalb sich in den letzten Jahren immer mehr fahrradfahrende Eltern für einen Kinderfahrradanhänger entscheiden. Schätzungsweise sind in Deutschland bereits 100000 solcher Fahrradanhänger im Einsatz.

Gesetze für Kinderfahrradanhänger?

Seltsamerweise gibt es kaum gesetzliche Bestimmung für Kinderfahrradanhänger. In Europa wird versucht, diesbezüglich eine Einigung zu finden. Zum Beispiel bei dem Thema Beleuchtung. In Holland findet man batteriebetriebene Halogenscheinwerfer ausreichend. In Deutschland geht die Tendenz eher Richtung Beleuchtungen im Zusammenspiel mit dem Dynamo. Auch ansonsten wäre es wünschenswert, wenn minderwertige Fahrradanhänger in Deutschland oder Europa nicht verkauft werden dürfen. Es ist am besten, wenn sich die Eltern auf den TÜV und auf einzelnen Kundenerfahrungen verlassen. Der TÜV führt Tests mit den Anhängern durch, leider auch manchmal mit erschreckendem Ergebnis. Kundenrezensionen sind ebenfalls eine sehr gute Informationsquelle, da die Eltern, die solche Bewertungen schreiben, den Kinderfahrradanhänger bereits live testen konnten und auch Aussagen zum Fahrverhalten abgeben.

Verschiedene Testergebnisse von Kinderfahrradanhängern

In den Praxistests kommt es immer wieder zu bösen Überraschungen. Diese machen einmal mehr deutlich, wie wichtig festgelegte Sicherheitsnormen für Fahrradanhänger wären. Es ist äußerst selten, dass ein Kinderfahrradanhänger die Noten „gut“ oder „sehr gut“ erhält. Viele Modelle fallen durch und bekommen lediglich ein „mangelhaft“ oder ein „ungenügend“. Im Bereich Schadstofftest ist es ganz schlimm. Dort werden etliche Modelle mit schlechten Noten bewertet. Aber auch hier gibt es Produkte, die sehr gute Werte aufweisen. Bei manchen Anhängern wurden allergieauslösende Stoffe entdeckt oder gar eine zinnorganische Verbindung. Leider wurden auch hohe Mengen des gesundheitsgefährdenden Weichmachers DEHP nachgewiesen. Bei den Kunststofffenstern gibt es nun einmal keine Alternative zu PVC, PVDC oder chlorierten Kunststoffen, weshalb auch die besten Produkte in diesem Bereich nicht über ein „gut“ hinaus kommen.

Rollprüfstand und Überrollbügel

Auf dem sogenannten Rollenprüfstand stellte der TÜV fest, dass sehr viele Kinderfahrradanhänger den hohen Belastungen nicht standhalten können. Manche haben Schäden an der Deichsel oder die Deichsel brach sogar komplett, was für die Kinder im Anhänger lebensgefährlich sein kann. Solche Modelle bekommen natürlich eine schlechte Note. Die vorgegebene Teststrecke von 160 Kilometern schaffen zwar einige Kinderfahrradanhänger, doch die meisten machen trotz dieses guten Ergebnisses bei Strecken über 200 Kilometer schlapp.

Der Überrollbügel soll die kleinen Insassen schützen, falls es zu einem Unfall kommt und sich der Anhänger überschlägt. Leider sind auch in diesem Bereich noch einige Modelle verbesserungswürdig. Häufig sind sie einfach nicht stabil genug und verbiegen sich. Andere hingegen schneiden bei diesem Test gut ab. In puncto Sicherheit entsprechen nicht alle Anhänger der StVZO. Darauf sollten Käufer jedoch immer achten. An den Seiten muss der Fahrradanhänger passive Reflektoren und vorne und hinten aktive Lampen aufweisen. Der Fahrradanhänger kann ansonsten von anderen Verkehrsteilnehmern nicht rechtzeitig erkannt werden.

Fehlende Hinweise der Hersteller

In manchen Gebrauchsanleitungen fehlen Hinweise zum zulässigen Gesamtgewicht. Denn das zusätzliche Gesamtgewicht sollte 40 Kilogramm nicht überschreiten. Andernfalls muss der Anhänger mit einer bestimmten Auflaufbremse ausgestattet sein, was jedoch bei fast keinem Kinderfahrradanhänger der Fall ist. Zudem sollten Hersteller auch davor warnen, den Kinderfahrradanhänger ungleichmäßig zu beladen. Ist der Kinderfahrradanhänger unregelmäßig beladen, schiebt er zum Beispiel bei Bergabfahrten auf die Kupplung und das Fahrrad gerät ins Schlenkern.

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